Lockenstäbe im Überblick und Test

© Alena Ozerova - Fotolia.com

Viele Frauen träumen von einer richtig wilden Lockenmähne. Schließlich gelten lange, gelockte Haare doch als ein Symbol der Weiblichkeit. Leider ist jedoch den meisten Frauen von Natur aus solch eine Lockenpracht nicht gegeben. Naturkrause besitzen zwar viele, jedoch keine richtigen Locken. Da eine Dauerwelle ebenfalls nicht zu den erwünschten großen Locken führt und das Haar darüber hinaus sehr schädigt, greifen viele Frauen für Lockenfrisuren gerne zum Lockenstab.

Lockenstäbe und ihre Eigenschaften

Unter einem Lockenstab wird ein elektrisches Gerät verstanden, dass mit Hilfe von Strom dazu verwendet wird, Locken in glatte Haare zu zaubern. Für Frauen mit mittleren und langen Haaren sind diese Geräte besonders geeignet. Sie besitzen alle einen Kunststoffgriff, einen Ein- und Ausschalter sowie mehrere Hitzestufen. In der Regel besitzen Lockenstäbe eine Teflon-, Turmalin- oder Keramikbeschichtung, da diese Materialien die Wärme gut leiten. Weitere Funktionen sind abhängig von dem jeweiligen Modell und können erheblich differieren.

Kriterien beim Lockenstabkauf

Lockeneisen fehlen heutzutage eigentlich im Badezimmerschrank keiner Frau mehr. Im Internet und in Geschäften mit einer Elektroabteilung werden die verschiedensten Modelle von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Ob ein Lockenstab von Babyliss Pro oder einer anderen Firma, fällt die Wahl bei der großen Auswahl oft nicht leicht. Ein Lockenstab Test im Internet ist eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl des Modells. Hierbei werden verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller, aus diversen Preissegmenten miteinander verglichen. Wer sich unsicher ist, für welches Modell er sich entscheiden soll, sollte einmal einen Blick in solch einen Lockenstab Test werfen. Preislich liegen in der Regel alle gängigen Modelle zwischen 30€ bis 100€, je nach Zubehör, Schnelligkeit des Aufheizens, Bedienkomfort und sonstigen Funktionen.

So entsteht die Lockenmähne

Die Funktionsweise von Lockenstäben ist denkbar simple. Der Lockenstab funktioniert durch Wärme und Dampf. Diese führen bei der Berührung mit den Haaren dazu, dass sich die Haare an einigen Stellen zusammenziehen. Durch diese veränderte Struktur der Haare entstehen somit die Locken. Diesen Effekt kennt jeder vom Kringeln von Geschenkband mit einer Schere. Locken machen mit einem Lockenstab ist vom technischen Aspekt her genauso einfach wie in der Umsetzung. Einige Dinge sollten jedoch beachtet werden. Ein Lockenstab funktioniert am besten, wenn die Haare richtig trocken sind. Um das trockene Haar vor der Hitze des Stabes zu schützen, sollte ein Hitzeschutzmittel in das Haar gegeben werden. Diese Mittel sind in jedem Friseurbedarf für kleines Geld erhältlich. Nachdem das Haar sorgfältig durchgekämmt wurde, wird eine Partie der unteren Haare abgetrennt und die restlichen erst einmal mit einer Klammer hochgesteckt. Anschließend wird Strähne für Strähne von der Spitze bis zum Ansatz eingedreht. Nach einigen Sekunden wird die eingewickelte Haarsträhne wieder vorsichtig abgerollt. So ist mit allen Haarsträhnen nach und nach zu verfahren. Anschließend einfach die Haare schütteln und mit den Fingern durchfahren bis der gewünschte Look erreicht ist. Damit die Locken nicht gleich wieder nach kurzer Zeit verschwinden, darf reichlich Haarspray zur Fixierung zum Einsatz kommen und fertig ist die Lockenpracht.